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Abitur BaWü ab 2017: Umfrage (beendet)
Status: (Umfrage) Beendete Umfrage Status 
Datum: 15:01 Do 23.01.2014
Autor: Martinius

Hallo liebe Leute,

im vergangenen Dezember hatte mir eine Nachhilfeschülerin erzählt, dass es ab 2017 in Baden-Württemberg im Abitur in Mathematik keinen GTR mehr geben wird. Erlaubt sein wird nur ein normaler TR.

Was sich das Kulturministerium dabei wohl gedacht haben wird?

LG, Martinius

        
Bezug
Abitur BaWü ab 2017: Antwort
Status: (Antwort) fertig Status 
Datum: 15:04 Do 23.01.2014
Autor: Richie1401

Hallo,

ja ist denn dies nun für dich eine Besserung oder Verschlechterung?

Ich begrüße diese Entscheidung (sodenn es denn wirklich so ist).

Schau nach Sachsen-Anhalt, dort gibt es im Abi auch nur einen "normalen" TR. Finde ich keineswegs schlimm.

Grüße

Bezug
        
Bezug
Abitur BaWü ab 2017: Antwort
Status: (Antwort) fertig Status 
Datum: 15:05 Do 23.01.2014
Autor: DieAcht

Hallo,


Richtige Entscheidung!

Das gilt übrigens schon länger in vielen anderen Bundesländern, z.B. Berlin.

Die Benutzung von derartigen Taschenrechnern bringt nicht viel.
Ganz im Gegenteil! Es bringt einen in der Mathematik langsamer voran..


Gruß
DieAcht

Bezug
                
Bezug
Abitur BaWü ab 2017: Mitteilung
Status: (Mitteilung) Reaktion unnötig Status 
Datum: 15:39 Do 23.01.2014
Autor: Diophant

Hallo Die Acht,

> Die Benutzung von derartigen Taschenrechnern bringt nicht
> viel.
> Ganz im Gegenteil! Es bringt einen in der Mathematik
> langsamer voran..

ich denke, da sitzt du wie sehr viele Leute einem eklatanten Denkfehler auf. Das Problem ist in Wirklichkeit nicht der GTR bzw. das CAS. Sondern im Wesentlichen zeitgleich zur Einführung dieser Rechner wurde im Zusammenhang mit dem Bologna-Prozess ein sehr tiefgreifender Paradigmenwechsel bei der Formulierung der Bildungsziele vollzogen. Ich schreibe das jetzt mal auf, so wie ich es in Baden-Württemberg erlebt habe und erlebe. Der klassische Lehrplan wurde abgeschafft, der ganz klare Anweisungen hinsichtlich dem Aufbau des Unterrichts enthielt. Also sowas wie

9. Klasse: Quadratwurzeln, quadratische Funktionen, Pythagoras, Ähnlichkietssätze
10. Klasse: Potenzen, höhere Wurzeln, Logarithmen, Trigonometrie

(Die Liste erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit)

Diese Lehrpläne (an Gymnasien) wurden durch die sog. Bildungspläne ersetzt, die zum einen nur noch vergleichbare Bildungsziele nach geradzahligen Klassenstufen enthalten und zum anderen unterirdisch schlecht formuliert sind. Da steht nur noch Gelaber über irgendwelche Kompetenzen drin, aber so gut wie nichts konkret fachliches.

Dementsprechend wurden auch die Abiturprüfungen im sog. Wahlteil immer mehr so ausgestaltet, dass das vertiefte Wissen um die mathematischen Konzepte in den Hintergund und sogenannte praktische Anwendungen in den Vordergrund getreten sind. Diese sog. Anwendungen sind dann das Modellieren der Länge einer Schlange vor einer Kinokasse, das Optimieren des Materialverbrauchs beim Bau von Blumenkisten oder die Verkaufszahlen einer Zahnpastasorte in einem Supermarkt. Also alles Sachen, ohne die das Abendland sofort untergehen würde.

Und der Effekt dieser Bildungspläne ist es, der dieses ganze Drama in den Schulen rund um unser Fach ausgelöst hat, nicht der GTR oder das CAS. Man sehe sich dazu vielleicht die Prüfungen an den Technischen Gymnasien in unserem Bundesland ab ca. 2002 bis zum Jahr 2006 an: die waren für die Verwendung eines CAS (TI-92 Plus) vorgesehen und bewegen sich auf oder über dem Niveau der füheren Leistungskuse. Und: das hat damals gut funktioniert, die Schülerinnen und Schüler dieser Schulform haben in dieser Zeit nach meiner Erfahrung keinerlei Nachteile durch die Verwendung des CAS gehabt: im Gegenteil.

Gruß, Diophant

Bezug
                        
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Abitur BaWü ab 2017: Mitteilung
Status: (Mitteilung) Reaktion unnötig Status 
Datum: 16:16 Do 23.01.2014
Autor: DieAcht

Hallo,


> Dementsprechend wurden auch die Abiturprüfungen im sog.
> Wahlteil immer mehr so ausgestaltet, dass das vertiefte
> Wissen um die mathematischen Konzepte in den Hintergund und
> sogenannte praktische Anwendungen in den Vordergrund
> getreten sind. Diese sog. Anwendungen sind dann das
> Modellieren der Länge einer Schlange vor einer Kinokasse,
> das Optimieren des Materialverbrauchs beim Bau von
> Blumenkisten oder die Verkaufszahlen einer Zahnpastasorte
> in einem Supermarkt. Also alles Sachen, ohne die das
> Abendland sofort untergehen würde.

Ja, im Grunde geht es nur noch um Anwendung, vor allem im Abitur.

Analysis ->
Die Schüler lernen einen "Algorithmus" zum Lösen einer "Kurvendiskussion".
Dann kann man sich entscheiden ob man die Aufgabe mit der Exponential- oder der gebrochen rationalen Funktion macht.

Analytische Geometrie ->
Sehr ähnliche Aufgaben.
Meistens ist die eine vollgepackt mit Text und die andere weniger :-)

Stochastik ->
Man lernt drei Formeln auswendig und man lernt Werte aus dem Buch zu lesen.

Das ist ein bisschen platt geschrieben,
aber so kommt es mir vor bei den Abituraufgaben ohne Taschenrechner.

> Und der Effekt dieser Bildungspläne ist es, der dieses
> ganze Drama in den Schulen rund um unser Fach ausgelöst
> hat, nicht der GTR oder das CAS. Man sehe sich dazu
> vielleicht die Prüfungen an den Technischen Gymnasien in
> unserem Bundesland ab ca. 2002 bis zum Jahr 2006 an: die
> waren für die Verwendung eines CAS (TI-92 Plus) vorgesehen
> und bewegen sich auf oder über dem Niveau der füheren
> Leistungskuse. Und: das hat damals gut funktioniert, die
> Schülerinnen und Schüler dieser Schulform haben in dieser
> Zeit nach meiner Erfahrung keinerlei Nachteile durch die
> Verwendung des CAS gehabt: im Gegenteil.

Die meisten Studenten, die früher einen solchen Taschenrechner benutzt haben,
haben sehr große Probleme Terme zu vereinfachen, Nullstellen zu berechnen, Differentiation, Integration und und..

Das fällt immer wieder auf. Man hört dann oft von den jeweiligen Personen:
"Nee, keine Lust das auszurechnen, warte ich gebe es in den TI ein"....

Wenn man es kann und es nur Zeit raubt, okay.
Zur Kontrolle, okay.
Aber damit "gebildet" werden, eher nein.

> Gruß, Diophant

Gruß
DieAcht

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Abitur BaWü ab 2017: Mitteilung
Status: (Mitteilung) Reaktion unnötig Status 
Datum: 16:34 Do 23.01.2014
Autor: Diophant

Hallo DieAcht,

> Die meisten Studenten, die früher einen solchen
> Taschenrechner benutzt haben,
> haben sehr große Probleme Terme zu vereinfachen,
> Nullstellen zu berechnen, Differentiation, Integration und
> und..

Hast du meinen Post gelesen: du könntest bei uns in Baden-Württemberg heutztutage jeden Rechner verbieten, es würde nichts besser werden. Es sind die fragwürdigen Bildungsziele, die für diese Probleme verantwortlich sind.

>

> Das fällt immer wieder auf. Man hört dann oft von den
> jeweiligen Personen:
> "Nee, keine Lust das auszurechnen, warte ich gebe es in
> den TI ein"....

>

> Wenn man es kann und es nur Zeit raubt, okay.
> Zur Kontrolle, okay.
> Aber damit "gebildet" werden, eher nein.

Das trifft die Sache schon eher. Mal überspitzt formuliert hat man früher im Mathematikunterricht gelernt, selbstständig zu denken. Heutzutage soll man nur noch das Nötigste denken, ja nicht darüber hinaus und schon gar nicht einfach nur aus Interesse, sondern eben lieber, weil so schwerwiegende Probleme wie die Länge von Warteschlangen vor Kinokassen mathematischer Beschreibung bedürfen. Will sagen: wir erziehen heutzutage junge Menschen so, dass sie in unserem Wirtschaftssystem möglichst gut funktionieren und nicht mehr so, dass sie eigenständige Persönlichkeiten werden. Und dabei, da gebe ich dir mit deinem letzten Satz völlig Recht: dabei ist der GTR/das CAS ein wunderbares Hilfsmittel, um das möglichst wenig hinterfragt umzusetzen. Denn es ist auch für wahlberechtigte Eltern schön, wenn alle ihre Kinder Abitur machen und studieren und Karriere und viel Kohle usw. usf...

Gruß, Diophant

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Abitur BaWü ab 2017: Antwort
Status: (Antwort) fertig Status 
Datum: 15:09 Do 23.01.2014
Autor: Diophant

Hallo Martinius,

vorneweg: ich hab mal eine Umfrage daruas gemacht, ist das nicht in dem Fall sinnvoller?

> im vergangenen Dezember hatte mir eine Nachhilfeschülerin
> erzählt, dass es ab 2017 in Baden-Württemberg im Abitur
> in Mathematik keinen GTR mehr geben wird. Erlaubt sein wird
> nur ein normaler TR.

Ja, ganz offiziell ist es noch nicht, aber es kam auch schon in der Zeitung.

> Was sich das Kulturministerium dabei wohl gedacht haben
> wird?

Es ist wohl in der Hauptsache eine Reaktion auf die Tatsache, dass die mathematischen Kompetenzen der Studienanfänger seit der Einführung des GTR deutlich abgenommen haben.

Ich persönlich begrüße diese Entscheidung. Was aber wirklich kritikwürdig ist, ist die Art der Umsetzung. Die Umstellung auf den GTR war jetzt gerade so einigermaßen in den Bildungsplänen umgesetzt, die Umstellung der Schulbücher auf diese Bildungspläne ist gerade so einigermaßen geschafft, und jetzt wird in der Abiturprüfung sozusagen alles auf Anfang gesetzt, ohne dass die Politik sich um die Bildungspläne kümmert. Überhaupt diese Bildungspläne a là Bolognese: die überfordern doch sowieso die meisten Lehrer konzeptionell, denn das ganze in ein didaktisches Konzept, in einen Lehrplan umzusetzen ist ja im Prinzip nun Sache der Lehrer. In der Praxis führte das in den letzten Jahren dazu, dass die Schulbücher der neue Lehrplan waren und daran wird sich sicherlich so schnell auch nichts ändern. Von daher wird die Sache in dieser Form damit einfach auf dem Rücken der Schüler und Lehrer ausgetragen, und das ist zu kritisieren.

Gruß, Diophant 

Bezug
                
Bezug
Abitur BaWü ab 2017: Mitteilung
Status: (Mitteilung) Reaktion unnötig Status 
Datum: 17:47 Do 23.01.2014
Autor: abakus


> Hallo Martinius,

>

> vorneweg: ich hab mal eine Umfrage daruas gemacht, ist das
> nicht in dem Fall sinnvoller?

>

> > im vergangenen Dezember hatte mir eine Nachhilfeschülerin
> > erzählt, dass es ab 2017 in Baden-Württemberg im
> Abitur
> > in Mathematik keinen GTR mehr geben wird. Erlaubt sein
> wird
> > nur ein normaler TR.

>

> Ja, ganz offiziell ist es noch nicht, aber es kam auch
> schon in der Zeitung.

>

> > Was sich das Kulturministerium dabei wohl gedacht haben
> > wird?

>

> Es ist wohl in der Hauptsache eine Reaktion auf die
> Tatsache, dass die mathematischen Kompetenzen der
> Studienanfänger seit der Einführung des GTR deutlich
> abgenommen haben.

>

> Ich persönlich begrüße diese Entscheidung. Was aber
> wirklich kritikwürdig ist, ist die Art der Umsetzung. Die
> Umstellung auf den GTR war jetzt gerade so einigermaßen
> in den Bildungsplänen umgesetzt, die Umstellung der
> Schulbücher auf diese Bildungspläne ist gerade so
> einigermaßen geschafft, und jetzt wird in der
> Abiturprüfung sozusagen alles auf Anfang gesetzt, ohne
> dass die Politik sich um die Bildungspläne kümmert.
> Überhaupt diese Bildungspläne a là Bolognese: die
> überfordern doch sowieso die meisten Lehrer konzeptionell,
> denn das ganze in ein didaktisches Konzept, in einen
> Lehrplan umzusetzen ist ja im Prinzip nun Sache der Lehrer.
> In der Praxis führte das in den letzten Jahren dazu, dass
> die Schulbücher der neue Lehrplan waren und daran wird
> sich sicherlich so schnell auch nichts ändern. Von daher
> wird die Sache in dieser Form damit einfach auf dem Rücken
> der Schüler und Lehrer ausgetragen, und das ist zu
> kritisieren.

>

> Gruß, Diophant 

Hallo Diophant,
"auf dem Rücken der Schüler und Lehrer..."
Das erinnert mich ein wenig an den running gag aus den "Simpsons", wenn die Frau von Reverend Lovejoy bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit pathetisch einwirft: "Denkt auch mal jemand an die Kinder?!?"
Wenn jetzt etwas beschlossen werden sollte, was 2017 greift, dann sind die betreffenden Schüler jetzt gerade mal in Klasse 9. Das sind drei Jahre Zeit, um ersten Abhängigkeitserscheinungen von einem elektronischen Pseudo-Gehirnersatz rechtzeitig entgegenzuwirkem.

Was die Lehrer betrifft: Bist du sicher, dass die Lehrer bei der Umsetzung neuen Bildungs(verhinderungs)pläne konzeptionell überfordert waren? Ich für meinen Teil habe mich einen Dreck um dieses Kompetenzgesülze (Kompetenz:=Ausrede dafür, nichts konkret zu können) gekümmert und sehr bewusst Widerstand geleistet. Dazu gehört u.a. die Vermittlung viele Inhalte, die nach dem Willen ministerieller Quacksalber zu mathematisch-folkloristischem Beiwerk verkommen durften.
Beispielsweise genügt es mir nicht, dass Schüler die binomischen Formeln "kennen" (=Def: Sie haben die Formeln schon mal aufgeschrieben und sind mit jemanden verwandt, der sie schon mal angewendet hat).
Dabei musste ich nicht mal gegen Lehrpläne verstoßen: Die unkonkreten Gummi-Formulierungen ließen reichlich Interpretationsspielraum.

Bei der angeordneten Verwässerung der Mathematik bestand geradezu Pflicht zum Widerstand.

Ich sehe die Bildungspolitik im fernen Baden-Würschtelberg nicht unkritisch (der Rückzug vom "Südabitur" aus politischen Gründen ist einfach nur dumm), aber ich zolle Respekt für diesen wichtigen Schritt. 

Im übrigen wundere ich mich sowieso, dass die Universitäten mehr oder weniger klaglos Einführungskurse einrichten um dem Studienanfängern wenigstens die elementarsten Grundkenntnisse beizubringen, die ein Abiturient vor einigen Jahren noch ganz selbstverständlich mitbrachte. Eigentlich hätte es da schon längst einen geballten Aufschrei geben müssen, die die verordnete Pseudo-Mathematik der letzen Jahre aus den Gymnasien gefegt hätte.

Das Problem besteht nicht mal so sehr bei gestandenen Lehrern, die haben schon aus besseren Zeiten ein inneres Gefühl dafür, was vermittelnswert und -wichtig ist.

Schlimmer ist es, wenn Referendare orientierungslos den Kompetenzwischiwaschiplänen ausgesetzt werden. Die aktuellen Referendare hatten vielleicht gerade noch richtige Mathematik in ihrer Schulzeit. 
Aber wer es aus seiner Schulzeit schon nicht anders kennt...

Gruß Abakus 

Bezug
                        
Bezug
Abitur BaWü ab 2017: Mitteilung
Status: (Mitteilung) Reaktion unnötig Status 
Datum: 18:08 Do 23.01.2014
Autor: Diophant

Hallo abakus,

ich gebe dir im Prinzip in allen Punkten Recht. :-)

> "auf dem Rücken der Schüler und Lehrer..."
> Das erinnert mich ein wenig an den running gag aus den
> "Simpsons", wenn die Frau von Reverend Lovejoy bei jeder
> passenden und unpassenden Gelegenheit pathetisch einwirft:
> "Denkt auch mal jemand an die Kinder?!?"
> Wenn jetzt etwas beschlossen werden sollte, was 2017
> greift, dann sind die betreffenden Schüler jetzt gerade
> mal in Klasse 9. Das sind drei Jahre Zeit, um ersten
> Abhängigkeitserscheinungen von einem elektronischen
> Pseudo-Gehirnersatz rechtzeitig entgegenzuwirkem.

>

Ja, aber ich bekomme es halt mit: schon jetzt ist es so, dass einige Lehrer den GTR wieder einkassieren, andere machen weiter als sei nichts passiert. Das verunsichert Schüler. Und ich sehe es kommen: es wird im Jahr 2017 ein erklecklicher zweistelliger prozentualer Anteil der Schülerinnen und Schüler auf die neue Situation nicht richtig vorbereitet sein. Denn der GTR darf ja weiterhin im UNterricht benutzt werden, und somit vermutlich auch in Klassenarbeiten.

> Was die Lehrer betrifft: Bist du sicher, dass die Lehrer
> bei der Umsetzung neuen
> Bildungs(verhinderungs)pläne konzeptionell überfordert
> waren?

Nicht alle, aber zu viele. Vor allem die, die versuchen, ihren Unterricht streng im Sinne dieser Bildungspläne zu gestalten.

> Ich für meinen Teil habe mich einen Dreck um dieses
> Kompetenzgesülze (Kompetenz:=Ausrede dafür, nichts
> konkret zu können) gekümmert und sehr bewusst Widerstand
> geleistet.

[ok]

> Dazu gehört u.a. die Vermittlung viele Inhalte,
> die nach dem Willen ministerieller Quacksalber zu
> mathematisch-folkloristischem Beiwerk verkommen durften.
> Beispielsweise genügt es mir nicht, dass Schüler die
> binomischen Formeln "kennen" (=Def: Sie haben die Formeln
> schon mal aufgeschrieben und sind mit jemanden verwandt,
> der sie schon mal angewendet hat).
> Dabei musste ich nicht mal gegen Lehrpläne verstoßen:
> Die unkonkreten Gummi-Formulierungen ließen reichlich
> Interpretationsspielraum.

>

> Bei der angeordneten Verwässerung der Mathematik bestand
> geradezu Pflicht zum Widerstand.

>

> Ich sehe die Bildungspolitik im fernen Baden-Würschtelberg
> nicht unkritisch (der Rückzug vom "Südabitur" aus
> politischen Gründen ist einfach nur dumm), aber ich zolle
> Respekt für diesen wichtigen Schritt.

Das ist nicht so einfach zu berwerten, die derzeitige politische Gemengelage ist kompliziert, aber es hat eben auch damit zu tun. Sicher ist es so, dass wir nach langen Jahren mal wieder einen fähigen Minister für Kultus und Sport haben, aber wenn jetzt jemand behaupten würde, unsere derzeitige Landesregierung würde an einem Strang ziehen, dann würde ich sagen: da kennt jemand die Verhältnisse nicht so gut. ;-) 

> Im übrigen wundere ich mich sowieso, dass die
> Universitäten mehr oder weniger klaglos Einführungskurse
> einrichten um dem Studienanfängern wenigstens die
> elementarsten Grundkenntnisse beizubringen, die ein
> Abiturient vor einigen Jahren noch ganz selbstverständlich
> mitbrachte. Eigentlich hätte es da schon längst einen
> geballten Aufschrei geben müssen, die die verordnete
> Pseudo-Mathematik der letzen Jahre aus den Gymnasien gefegt
> hätte.

Das ist es ja: kaum sind die alle mal an der Uni untergebracht (wenn auch nur im Vorkurs), dann ist doch alles wunderbar, warum soll man da einen Aufschrei loslassen? ...

Und den Aufschrei all der Handwerksbetriebe, die keine Azubis mehr bekommen und als Einmann-Betriebe vor sich hinwurschteln, obwohl sie Aufträge zum Abwinken hätten: diesen Aufschrei überhört man ja schließlich auch mit System. Das gehört nämlich IMO auch ganz zentral in die momentane Problematik mit hinein.

> Das Problem besteht nicht mal so sehr bei gestandenen
> Lehrern, die haben schon aus besseren Zeiten ein inneres
> Gefühl dafür, was vermittelnswert und -wichtig ist.

>

> Schlimmer ist es, wenn Referendare orientierungslos den
> Kompetenzwischiwaschiplänen ausgesetzt werden. Die
> aktuellen Referendare hatten vielleicht gerade noch
> richtige Mathematik in ihrer Schulzeit. 
> Aber wer es aus seiner Schulzeit schon nicht anders
> kennt...

Ja, das ist im Wesentlichen genau das, was ich auch beobachte.

Gruß, Diophant

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Abitur BaWü ab 2017: Mitteilung
Status: (Mitteilung) Reaktion unnötig Status 
Datum: 18:49 Do 23.01.2014
Autor: Marcel

Hallo,


>  Beispielsweise genügt es mir nicht, dass Schüler die
> binomischen Formeln "kennen" (=Def: Sie haben die Formeln
> schon mal aufgeschrieben und sind mit jemanden verwandt,
> der sie schon mal angewendet hat).

und der musste sie noch nicht mal korrekt angewendet haben? Wie war das
nochmal:

- Der Student muss es wissen!
- Der Doktor muss wissen, wo es steht!
- Der Professor muss nur jemanden kennen, der weiß, wo es steht!

Gruß,
  Marcel

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Abitur BaWü ab 2017: Mitteilung
Status: (Mitteilung) Reaktion unnötig Status 
Datum: 19:30 Do 23.01.2014
Autor: reverend

Hallo Marcel,

> - Der Student muss es wissen!
>  - Der Doktor muss wissen, wo es steht!
>  - Der Professor muss nur jemanden kennen, der weiß, wo es
> steht!

- Der Kultusminister muss wissen, dass es irgendwo Professoren gibt. Wie soll er sonst einen Bildungsplan schreiben (lassen)?

Als Hauptqualifikation empfiehlt sich dazu ein geeignetes Parteibuch, am besten schon seit Jahren als Loseblattsammlung geführt. Auch eine passende Biographie ist dienlich, z.B. Lehramtsstudium mit 1. Examen, Referendariat mit 2. Examen, dann mindestens sechs Monate "Berufserfahrung" und eine folgende längliche Politkarriere (um der eigenen Schülerallergie zu entgehen). Dann kann man immerhin und immer sagen: ich bin ja selbst Pädagoge und war als Lehrer tätig. (Frauen verwenden natürlich andere Formen der entsprechenden Nomina.)
Auch nützlich sind eigene Kinder etwa zwischen 17 und 29 Jahren, so dass man "Kontakt" zu der Altersgruppe hat und deswegen geradezu prädestiniert ist, das Grundschulwesen umzukrempeln.

Die Demokratie ermöglicht uns ja glücklicherweise, solche geeigneten Personen in die entsprechenden Ämter zu wählen. So darf dann ggf. alle vier Jahre ein neuer Bildungsansatz ausprobiert werden, für dessen Auswertung dann kein Antrieb mehr vorhanden ist, weil die Regierungspartei gewechselt hat (in BW allerdings ein eher junges Problem).

Ergebnis: ohne genaueste Kenntnis des Bundeslandes der Beschulung in bestimmten Schuljahren ist eigentlich keine Bewertung von Bildung mehr möglich, außer über vollkommen unverschämte und menschenunwürdige Testverfahren wie Multiple Choice oder anderen Foltern, die Studienbewerbern stellenweise schon zugemutet werden. Das ist so eine Art geistiges Waterboarding. Schließlich existieren die binomischen Formeln (nicht nur die quadratischen) auch dann, wenn der Schüler/die Schülerin sie nur aus Fisheye-Landschaftsaufnahmen (am besten am Rand) kennt.

Ich will damit nicht in ein "früher war alles besser" verfallen (das kann ich gar nicht allgemeingültig beurteilen!), sondern auf eine offenbar seit mindestens 40 Jahren konstante Bildungsirritation verweisen. Wenn das nun einmal unsere Tradition ist, dann sollten wir immer für neue Irritationen sorgen, statt eine Schülergeneration (also ca. 12 Jahre lang) mal wenigstens in einem Bundesland nach den gleichen Regeln zu beschulen.

Soweit mir bekannt ist, hat es seit Einführung der Deformierten Gymnasialen Oberstufe (hieß das nicht einst so?) kaum je zwei konsekutive Jahrgänge gegeben, die nach den gleichen Regeln lernen mussten und geprüft wurden. Ach nein: durften.

Hm. Ich fürchte, hier verlässt mich mein Zynismus.
Ich geh mal heulen, vielleicht hilft das. Nicht dem Bildungssystem, aber mir. ;-)

Und siehe da - wer zwinkert, lächelt meist nur halb(herzig).

Herzige Grüße
reverend

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Abitur BaWü ab 2017: Antwort
Status: (Antwort) fertig Status 
Datum: 15:14 Do 23.01.2014
Autor: Martinius

Hallo,

ich begrüße diese Entscheidung - & einer meiner NH-Schüler ebenfalls.

Dieser Schüler kann zwar, z.B., in den GTR binomcdf(...) eintippen - hat aber noch nie ein Summenzeichen resp. Binomialkoeffizienten gesehen.

Auch ich hatte mir wegen meiner NH-Schüler/innen einen GTR zugelegt - bin aber ganz angetan davon, was dieser Taschencomputer so alles kann.

LG, Martinius

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Abitur BaWü ab 2017: Antwort
Status: (Antwort) fertig Status 
Datum: 15:17 Do 23.01.2014
Autor: fred97


> Hallo liebe Leute,
>  
> im vergangenen Dezember hatte mir eine Nachhilfeschülerin
> erzählt, dass es ab 2017 in Baden-Württemberg im Abitur
> in Mathematik keinen GTR mehr geben wird. Erlaubt sein wird
> nur ein normaler TR.
>  
> Was sich das Kulturministerium dabei wohl gedacht haben
> wird?

http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/taschenrechner-erlass-aergert-mathelehrer-in-baden-wuerttemberg--76834842.html

FRED

>  
> LG, Martinius


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Abitur BaWü ab 2017: Frage (beantwortet)
Status: (Frage) beantwortet Status 
Datum: 15:30 Do 23.01.2014
Autor: Richie1401

Hallo Fred,

interessanter Artikel. Ich habe eine Nachfrage: Was hältst du von der Umsetzung?

Und noch viel mehr Interesse habe ich an der Frage: Wie ist die Meinung deiner Tochter?

Liebe Grüße!

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Abitur BaWü ab 2017: Antwort
Status: (Antwort) fertig Status 
Datum: 15:33 Do 23.01.2014
Autor: fred97


> Hallo Fred,
>  
> interessanter Artikel. Ich habe eine Nachfrage: Was hältst
> du von der Umsetzung?

Ich finde es prima ! Allerdings muss ich Diophant zustimmen. zunächst wird das mal wieder auf dem Rücken der Lehrer und Schüler ausgetragen.

>  
> Und noch viel mehr Interesse habe ich an der Frage: Wie ist
> die Meinung deiner Tochter?

Die brauch ich nicht fragen. Der ist das völlig schnuppe, denn sie hat im Frühjahr 2013 Abitur gemacht.

Gruß FRED

>  
> Liebe Grüße!


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Abitur BaWü ab 2017: Mitteilung
Status: (Mitteilung) Reaktion unnötig Status 
Datum: 15:51 Do 23.01.2014
Autor: rabilein1

Welche Art von Rechner sinnvoll ist, hängt wohl auch von der Art der Aufgaben und der zur verfügung stehenden Zeit ab. Und es hängt auch davon ab, was man eigentlich will, also was überhaupt das Ziel des Mathe-Unterrichts ist.

Wenn es z.B. darum geht, innerhalb kürzester Zeit die Wurzel von zehn Zahlen (keine Quadratzahlen) zu ermitteln, dann geht das am besten mit einem Rechner, der die Wurzelfunktion hat.

Gibt man dagegen einem Schüler eine Stunde (?) Zeit, die Wurzel von 28 auf vier Nachkommastellen zu bestimmen, dann heißt es tüfteln, sprich: sich eine Strategie erarbeiten, wie das gehen könnte.

Die Frage ist also, was will man erreichen: Tüftler oder Schnell-Löser ?

Bezug
                
Bezug
Abitur BaWü ab 2017: Mitteilung
Status: (Mitteilung) Reaktion unnötig Status 
Datum: 18:51 Do 23.01.2014
Autor: pc_doctor

Hallo,
weiterer Senf:

Bei uns im Abitur durfte man den normalen TR benutzen , kein GTR.

Im Studium allerdings ( bin im 1.Semester Informatik ) dürfen wir in der Mathe-Klausur keinen TR benutzen. Da ist Kopf gefragt, wobei aber die Aufgaben entsprechend gestellt werden.

Bezug
                
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Abitur BaWü ab 2017: Mitteilung
Status: (Mitteilung) Reaktion unnötig Status 
Datum: 19:22 Do 23.01.2014
Autor: Marcel

Hallo,

> Welche Art von Rechner sinnvoll ist, hängt wohl auch von
> der Art der Aufgaben und der zur verfügung stehenden Zeit
> ab. Und es hängt auch davon ab, was man eigentlich will,
> also was überhaupt das Ziel des Mathe-Unterrichts ist.
>  
> Wenn es z.B. darum geht, innerhalb kürzester Zeit die
> Wurzel von zehn Zahlen (keine Quadratzahlen) zu ermitteln,
> dann geht das am besten mit einem Rechner, der die
> Wurzelfunktion hat.
>
> Gibt man dagegen einem Schüler eine Stunde (?) Zeit, die
> Wurzel von 28 auf vier Nachkommastellen zu bestimmen, dann
> heißt es tüfteln, sprich: sich eine Strategie erarbeiten,
> wie das gehen könnte.
>  
> Die Frage ist also, was will man erreichen: Tüftler oder
> Schnell-Löser ?

wäre ich Lehrer, so hätte ich gerne Tüftler, die aus der Situation heraus
entscheiden (können), wann sie etwas eher auch mal schnell lösen
müssten bzw. auch umgekehrt: Man sollte Aufgaben schnell lösen
können, aber auch beurteilen können, ob es da nicht eine bessere
Lösungsmethode hätte geben können und die dann ggf. auch nochmal
nacharbeiten.

Eigentlich waren nämlich genau das die Punkte, die mich in der Schulzeit
dazu brachten, mich näher mit der Mathematik zu befassen: Mal kannte ich
erst keine Lösung und versuchte dann, eine zu finden. Das war der erste
Kniff, erstmal überhaupt was zu finden. Also erst tüfteln... (okay, danach
dann weitertüfteln, weil man meist doch irgendwie eine umständliche Lsg.
gefunden hatte).

Ein anderes mal kannte ich eine Lösung, versuchte dann aber, diese auch
"zu verbessern".

Typische Beispiele für letzteres fanden sich immer in der "Analytischen Geometrie"
(so hieß das zu meinen Schulzeiten), gerade, wenn da die verschiedenen
Beschreibungen von Ebenen und Geraden vorkamen. Interessant sind da
ja durchaus sowas wie, dass man aus

    [mm] $E=\{(x,4y,11z) \in \IR^3:\;\;x+y+z=2\}$ [/mm]

direkt einen Normalenvektor "ablesen" kann und dann auch relativ schnell
das ganze in die Hessesche Normalform packen kann. Wenn es dann wieder
um die Frage geht: "Welchen Abstand hat Punkt ... von dieser Ebene...".

Ich kenne den heutigen Schulunterricht nicht - aber was mir so generell
auffällt, wenn ich mit Leuten spreche, die "dem neuen Bildungssystem
unterworfen waren/sind", fällt mir schon auf, dass da wohl doch die Vor-
und Nachteile gewisser "Vorgehensweisen" gar nicht klar sind. Eigentlich
müsste sich das spätestens dann mal bemerkbar machen, wenn die Leute
an Softwareprojekten mitarbeiten, und die entwickelte Software "Ar..h-lahm"
ist!

Was die Diskussion betrifft: Ich bin eigentlich auch gar nicht so ein Gegner
der Taschenrechner - aber sie sind verzichtbar. Wer "das Zeug" richtig
lernt und versteht, der kann sowas normalerweise auch später selbst gut
verarbeiten (ob TR oder Octave, Scilab oder oder oder...), und wird sich dann
eh "mit einer schnellen Computerlösung" befassen.

Alleine aber, damit die Leute "ein besseres Gefühl" für solche "Hilfsmittel"
bekommen, finde ich es nicht ganz sinnlos, wenn man sie einsetzt. Das
hilft Ihnen auch später selbst, wenn sie eine Aufgabe zu lösen haben, sich
klarzumachen, wie die Antwort auf die folgende Fragen aussieht:
"Sollte ich mir das erstmal alles komplett niederschreiben und mir erst
einen (theoretischen) Lösungsweg überlegen, und das erst
danach testen?" oder "Ich habe eine Idee, die ist noch nicht ganz sauber
(d.h. ein strenger Beweis der Richtigkeit der Idee fehlt noch)...
Ich schreibe das mal in ein Programm und teste erstmal, ob das überhaupt
funktionieren kann..."

Letzteres birgt natürlich auch eine Gefahr: Man kann eine richtig gute Idee
haben, die korrekt ist. Dann haut man sich einen Programmierfehler rein
und schon...
(Ähnliches Problem beim TR: Man kann sich leicht mal vertippen, Überblick
über Klammersetzung verlieren ... .)

Aber generell, wie gesagt: Mit einem "vernünftigen Mittelmaß" kann man
durchaus auch TR etc. benutzen...
Notwendig sehe ich sie aber nicht!

Gruß,
  Marcel

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