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Forum "Korrekturlesen" - Armut und soziale Gerechtigkei
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Armut und soziale Gerechtigkei: Korrektur
Status: (Frage) beantwortet Status 
Datum: 21:55 Fr 13.12.2019
Autor: cheezy

Aufgabe
Von Glücksschmieden und Armutsfallen

Verfassen Sie eine Erörterung.
Situation: Sie haben sich dazu entschieden, an einem österreichweit organisierten
Schreibwettbewerb für Schüler/innen zum Thema Soziale Gerechtigkeit teilzunehmen,
und verfassen aus diesem Anlass eine Erörterung zu diesem Thema. Diese wird einer
Jury vorgelegt, die aus Fachleuten aus den Bereichen Schule und Medien besteht.

Lesen Sie den Bericht Von Glücksschmieden und Armutsfallen aus der Online-Ausgabe des
SchülerStandard vom 18. Jänner 2012 (Textbeilage 1). (https://www.derstandard.at/story/1326503131450/jugend-und-zeitgeist-von-gluecksschmieden-und-armutsfallen)
Verfassen Sie nun die Erörterung und bearbeiten Sie dabei die folgenden Arbeitsaufträge:

Geben Sie die unterschiedlichen im Bericht genannten Gründe für Armut wieder.

Erläutern Sie, ausgehend von den Aussagen der Befragten, was Sie persönlich unter sozialer Gerechtigkeit verstehen.

Diskutieren Sie die im Bericht zitierte Ansicht „Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied“.

Schreiben Sie zwischen 540 und 660 Wörter. Markieren Sie Absätze mittels Leerzeilen.

Hallo Liebes Forum,
da ich im Jänner eine Deutsch-Abitur(Matura) habe, würde ich gerne jemanden bitten, der vielleicht so nett wäre und Zeit hat, meine geschriebene Erörterung Korrektur zu lesen. Kann mir jmd auch sagen, ob ich auf die vorgegebenen drei Operatoren gut argumentiert habe.

Danke euch

Heutzutage leben wir in einer Gesellschaft, in der die Armut noch größtenteils in allen Gesellschaftsschichten vorhanden ist. Dabei wurden 400 Jugendliche im Alter zwischen 16-19 Jahren über die Armut befragt. Das Ergebnis ist sehr schockierend, da man sieht, dass die Sozialpolitik keine Aufmerksamkeit bei den Jugendlichen erregt.
Genau mit diesem Thema beschäftigen sich drei Redakteure, Barbara Schechtner, David Tiefenthaler und Selina Thaler in ihrem Bericht „Von Glücksschmieden und Armutsfallen“, erschienen am 18. Jänner 2012 aus der Online-Ausgabe des SchülerStandard. Es gibt nach wie vor verschiedene Gründe, weshalb man in eine tiefe Armut fallen kann. Mehr als ein Drittel der Befragten ist der Meinung, dass Bequemlichkeit und Unmotivation zur Armut führe. Ein Befragter namens Jakob Becvar ist aber anderer Ansicht und äußert, dass Kündigungen, Verlust des Ehepartners und schwere Erkrankungen Hauptgründe für den finanziellen Ruin seien. Die Hauptverursacher der Armut sind generell die Eltern, weil sie die Verantwortung der Zukunft ihrer Kinder tragen. Die Ärmlichkeit wird weitervererbt.
Die Jugendlichen wurden auch befragt, was sie unter „Soziale Gerechtigkeit“ verstehen. Sie sind der Überzeugung, dass es immer noch Chancenungleichheit zwischen Mann und Frau gebe. Frauen würden hingegen immer noch viel weniger verdienen als Männer. Jeder solle dieselben Chance haben, um den sozialen Aufstieg zu schaffen, sei es im Beruf oder im Studium. Auch sollte man für eine begonnene Ausbildung, nicht verpflichtet sein, dafür zu zahlen. Außerdem sollen Minderheiten in unserer Gesellschaft nicht benachteiligt werden.
Ich verstehe unter sozialer Gerechtigkeit, wenn die Armut völlig aus unserer Gesellschaft verschwindet. Es sind besonders die Unschuldigen Kinder, die das Geschehen qualvoll miterleben müssen. Das Elend wird wie eine Krankheit an weitere Generationen übertragen. Durch die Armut haben die Kinder sehr geringe Bildungschancen, da Ihnen möglicherweise das Geld für das Studieren fehlt. Man darf auch die Vermögenden nicht vergessen, die aufgrund ihrer Ersparnisse immer reicher werden. Somit schaffen sie sich immer einen Vorteil gegenüber den Ärmeren. Es darf nicht sein, dass jemand astronomische Beträge auf seinem Konto besitzt. Während andere Leute keinen festen Wohnsitz haben und unter der Brücke schlafen oder nicht wissen, wie sie für die nächsten Tage über die Runden kommen.
Im Bericht wird indirekt angeführt, dass jeder seines eigenen Glückes verantwortlich ist. Ich bin da anderer Meinung, weil ich der Auffassung bin, dass die Soziale Ungleichheit die Chancengleichheit verhindert. Es gibt nach wie vor Personen, die trotz ihrer hervorragenden Qualifikation oder mit ihrer guten Einstellung im Berufsleben nicht eingestellt werden. Es genügt manchmal nur einen einzigen ausländischen Namen zu haben und es werden sofort Vorurteile geschürt. Bei Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen kommt es auch immer zu Ungerechtigkeiten. Der Staat muss vermehrt eingreifen und ein faires Leben für alle sorgen. Organisationen wie Menschenrechtsvereine müssen dafür sorgen, dass es zu keinen Benachteiligungen kommt. Im heutigen Leben kann man auch hart von Schicksalsschlägen getroffen werden, die es verhindern, seine Lebensträume zu verwirklichen. Dazu zählen Krankheiten wie Krebs oder Tod von nahstehenden Angehörigen oder der Lebenspartner/in. Dadurch fällt man in schwere Depressionen und man verliert gleichzeitig die Motivation für das Leben. Außerdem möchte ich erwähnen, dass man im Leben nur Glück hat, wenn es gewisse Personen gibt, die einem Chancen geben. Der Mensch ist von Geburt an, ein soziales Wesen und man kann nur miteinander seine Ziele erreichen. Sonst gebe es in unserer Gesellschaft keine Arbeitsteilung.
Ich bin der Ansicht, dass wir als eine der reichsten Ländern in Österreich, die Armut bekämpfen müssen. Es darf nicht sein, dass die Gesellschaft so stark gespalten ist. Jeder solle dieselben Chancen erhalten und nur miteinander können wir alles erreichen. Daher bin ich für das bedingungslose Grundeinkommen eines jeden Staatsbürger. Dadurch soll jeder berechtigt sein, ein menschenwürdiges Leben zu führen.



        
Bezug
Armut und soziale Gerechtigkei: Mitteilung
Status: (Mitteilung) Reaktion unnötig Status 
Datum: 15:44 Sa 14.12.2019
Autor: Josef

Geben Sie die unterschiedlichen im Bericht genannten Gründe für Armut wieder.

Mehr als ein Drittel der Befragten gibt an, dass „Faulheit und Mangel an Willenskraft“ die Auslöser für Armut in unserer Gesellschaft seien.

„Kündigungen, Verlust des Ehepartners und schwere Erkrankungen“ seien oft Grund für den finanziellen Abstieg.

In der „Subgruppe“ der 16- bis 18-Jährigen machten 37,2 Prozent „Faulheit“ für finanzielle Not verantwortlich.

Lediglich 21 Prozent sagten „Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft“ sei der Hauptgrund.
Die gleiche Frage hatte im Jahr 2000 ergeben, die Jugendlichen sähen „Faulheit“ und „Ungerechtigkeit“
mit je 25 Prozent als gleichberechtigte Faktoren für Armut.

Während 2000 noch 13 Prozent dieser Gruppe sagten, viele Menschen seien arm, „weil sie kein Glück haben“, sind es nun nur vier. Dabei „wissen wir, dass Armut vererbt wird“, sagt Jörg Pagger, Lehrer für Sozialmanagement an der HLW Graz.

„Leute aus bildungsferneren und armen Familien haben schlechtere Startchancen als andere.“ Auch die 16-jährige Alexandra Edletzberger hat hier Einwände: „Wenn man als hochqualifizierter Migrant nach Österreich kommt, wird man gegenüber weniger gut ausgebildeten, österreichischen Mitbewerbern benachteiligt.“

So könne fehlendes Engagement bei der Suche nach einem Arbeitsplatz ein Grund für die Entstehung von
Armut sein. Ein Drittel der befragten Jugendlichen gibt Bequemlichkeit oder Gleichgültigkeit und zu wenig
Willensstärke als Ursachen an.





Erläutern Sie, ausgehend von den Aussagen der Befragten, was Sie persönlich unter sozialer Gerechtigkeit verstehen.


"Gerechtigkeit fordert gleiche Chancen und Rechte für alle Menschen. Diese Gleichheit muss bereits im Kindesalter bestehen und gefördert werden. Deshalb brauchen wir ein gemeinschaftliches Denken, das Miteinander und das Bewusstsein, dass jeder Mensch auf andere angewiesen ist."

"Bildung, Chancengleichheit, Steuergerechtigkeit und Zukunftspolitik: Für mehr soziale Gerechtigkeit müssen wir uns in diesen Bereichen für Familien, Arbeitnehmer und Menschen in Not einsetzen. Andererseits braucht jeder Staat auch Eliten."

"Im öffentlichen Diskurs geht es beim Thema soziale Gerechtigkeit meist um Rente, Löhne sowie die Umverteilung von Wohlstand. Um substantielle und nachhaltige Verbesserungen zu erreichen, muss jedoch bei den Ursachen für soziale Ungleichheit begonnen werden. In deren Zentrum steht die Bildung."




"Für soziale Gerechtigkeit braucht es mehr als bloß Chancengerechtigkeit. Teilhabe an Bildung und Gesellschaft muss man sich heute finanziell leisten können. Daher brauchen wir eine Verteilungsgerechtigkeit, die an die Ärmsten denkt und die Hyperreichen stärker in die Verantwortung nimmt."


"Der Begriff soziale Gerechtigkeit wird heute benutzt, um die Reichen zu bestrafen und ihnen ihr rechtmäßiges Eigentum wegzunehmen. Dabei sind es gerade die Großverdiener, die die Lebensstandards erhöhen und Wirtschaft ankurbeln und somit für mehr Gerechtigkeit sorgen."

Quelle:
https://causa.tagesspiegel.de/politik/was-ist-soziale-gerechtigkeit





Diskutieren Sie die im Bericht zitierte Ansicht „Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied“.


"Die Redewendung besagt, dass jeder für sein Glück selbst verantwortlich ist. Laut der Redensart, dürfe sich der Mensch, um Erfolg und Zufriedenheit zu erlangen, nicht auf den Zufall oder die Hilfe anderer verlassen. Mit Ausdauer und Mühe könne jeder sein Schicksal selbst in die Hand nehmen und glücklich werden."

Quelle:
https://www.geo.de/geolino/redewendungen/4635-rtkl-redewendung-jeder-ist-seines-glueckes-schmied


"Jeder ist seines Glückes Schmied – jeder ist selbst für sein Glück verantwortlich, kann durch seine Handlungen sein Schicksal beeinflussen; jeder Mensch ist selbst dafür verantwortlich, was er aus seinem Leben macht; sein Leben aktiv nach eigenen Wünschen gestalten."

quelle:
https://www.sprichwoerter-redewendungen.de/redewendungen/jeder-ist-seines-glueckes-schmied/



„Jeder ist seines Glückes Schmied.“ Das hören wir oft und sagen es vielleicht auch selbst oft. Fast könnte man diese Weisheit als ein liberales, gut bürgerliches Credo bezeichnen: Du bist selbst verantwortlich dafür, dein Schicksal in die Hand zu nehmen, dein Glück zu gestalten.
Aber diese Weisheit steht im Verdacht, ideologisch zu sein. Mit Recht. Wie nun? Ist etwa nicht jeder für sich und sein Glück verantwortlich? Das kommt darauf an, was man unter Verantwortung versteht. Rückblickend verwendet, kommt sie schnell als eine falsche Schuldzuschreibung daher.
Der Rollstuhlfahrer beispielsweise, der seit einem Unfall behindert ist, wird doch wohl etwas falsch gemacht, sein Glück eben nicht richtig geschmiedet haben.
Psychologisch nennt man so eine Ansicht Angstabwehr. Wer die Eigenverantwortung in dieser Weise missversteht, will nicht wissen, dass jeder auch ohne eigenes Zutun Pech haben kann. Damit drückt man sich um die Verantwortung, die wir in der Gesellschaft auch für einander haben. Wer selbst schuld ist an seinem Unglück, der soll auch die Folgen selbst in den Griff kriegen, sagt man dann.
Quelle:
https://www.deutschlandfunkkultur.de/falsche-volksweisheit-ist-jeder-seines-glueckes-schmied.1005.de.html?dram:article_id=311364



Viele Grüße
Josef



Bezug
        
Bezug
Armut und soziale Gerechtigkei: Antwort
Status: (Antwort) fertig Status 
Datum: 16:05 Sa 14.12.2019
Autor: Josef


>  Heutzutage leben wir in einer Gesellschaft, in der die
> Armut noch größtenteils in allen Gesellschaftsschichten
> vorhanden ist. Dabei wurden 400 Jugendliche im Alter
> zwischen 16-19 Jahren über die Armut befragt. Das Ergebnis
> ist sehr schockierend, da man sieht, dass die Sozialpolitik
> keine Aufmerksamkeit bei den Jugendlichen erregt.
> Genau mit diesem Thema beschäftigen sich drei Redakteure,
> Barbara Schechtner, David Tiefenthaler und Selina Thaler in
> ihrem Bericht „Von Glücksschmieden und Armutsfallen“,
> erschienen am 18. Jänner 2012 aus der Online-Ausgabe des
> SchülerStandard. Es gibt nach wie vor verschiedene
> Gründe, weshalb man in eine tiefe Armut fallen kann. Mehr
> als ein Drittel der Befragten ist der Meinung, dass
> Bequemlichkeit und Unmotivation

- ... Lustlosigkeit ...

> zur Armut führe.


> Ein
> Befragter namens Jakob Becvar ist aber anderer Ansicht und
> äußert, dass Kündigungen, Verlust des Ehepartners und
> schwere Erkrankungen Hauptgründe für den finanziellen
> Ruin seien. Die Hauptverursacher der Armut sind generell
> die Eltern, weil sie die Verantwortung der Zukunft ihrer
> Kinder tragen. Die Ärmlichkeit wird weitervererbt.
>  Die Jugendlichen wurden auch befragt, was sie unter
> „Soziale Gerechtigkeit“ verstehen. Sie sind der
> Überzeugung, dass es immer noch Chancenungleichheit
> zwischen Mann und Frau gebe.

- ... gäbe.

> Frauen würden hingegen immer
> noch viel weniger verdienen als Männer. Jeder solle
> dieselben Chance haben, um den sozialen Aufstieg zu
> schaffen, sei es im Beruf oder im Studium. Auch sollte man
> für eine begonnene Ausbildung, nicht verpflichtet sein,
> dafür zu zahlen. Außerdem sollen Minderheiten in unserer
> Gesellschaft nicht benachteiligt werden.
> Ich verstehe unter sozialer Gerechtigkeit, wenn die Armut
> völlig aus unserer Gesellschaft verschwindet. Es sind
> besonders die Unschuldigen Kinder,

- ... die unschuldigen Kinder, ...

> die das Geschehen
> qualvoll miterleben müssen. Das Elend wird wie eine
> Krankheit an weitere Generationen übertragen. Durch die
> Armut haben die Kinder sehr geringe Bildungschancen, da
> Ihnen möglicherweise das Geld für das Studieren fehlt.
> Man darf auch die Vermögenden nicht vergessen, die
> aufgrund ihrer Ersparnisse immer reicher werden. Somit
> schaffen sie sich immer einen Vorteil gegenüber den
> Ärmeren. Es darf nicht sein, dass jemand astronomische
> Beträge auf seinem Konto besitzt. Während andere Leute
> keinen festen Wohnsitz haben und unter der Brücke schlafen
> oder nicht wissen, wie sie für die nächsten Tage über
> die Runden kommen.
>  Im Bericht wird indirekt angeführt, dass jeder seines
> eigenen Glückes verantwortlich ist. Ich bin da anderer
> Meinung, weil ich der Auffassung bin, dass die Soziale
> Ungleichheit die Chancengleichheit verhindert. Es gibt nach
> wie vor Personen, die trotz ihrer hervorragenden
> Qualifikation oder mit ihrer guten Einstellung im
> Berufsleben nicht eingestellt werden. Es genügt manchmal
> nur einen einzigen ausländischen Namen zu haben und es
> werden sofort Vorurteile geschürt. Bei Bewerbungen und
> Vorstellungsgesprächen kommt es auch immer zu
> Ungerechtigkeiten. Der Staat muss vermehrt eingreifen und
> ein faires Leben für alle sorgen. Organisationen wie
> Menschenrechtsvereine müssen dafür sorgen, dass es zu
> keinen Benachteiligungen kommt. Im heutigen Leben kann man
> auch hart von Schicksalsschlägen getroffen werden, die es
> verhindern, seine Lebensträume zu verwirklichen. Dazu
> zählen Krankheiten wie Krebs oder Tod von nahstehenden

- ... nahestehenden ...
Angehörigen oder der Lebenspartner/in.
- ... oder Lebenspartnern



> Angehörigen oder der Lebenspartner/in. Dadurch fällt man
> in schwere Depressionen und man verliert gleichzeitig die
> Motivation für das Leben. Außerdem möchte ich erwähnen,
> dass man im Leben nur Glück hat, wenn es gewisse Personen
> gibt, die einem Chancen geben. Der Mensch ist von Geburt
> an, ein soziales Wesen und man kann nur miteinander seine
> Ziele erreichen.

Sonst gebe es in unserer Gesellschaft

> keine Arbeitsteilung.

(Sonst gebe
- ... gäbe ..
es in unserer Gesellschaft keine Arbeitsteilung.) = Den Satz weglassen.

Anmerkung:
Facharbeiter, die sind spezialisiert auf bestimmte Aufgabenbereiche. Sie sind unverzichtbar in unsere Arbeitswelt.

Der Facharbeiter ist ein Arbeiter, der eine Lehre in einem anerkannten Lehrberuf abgeleistet und die Abschlussprüfung (Gesellen-, Facharbeiterprüfung) abgelegt hat.





>  Ich bin der Ansicht, dass wir als eine der reichsten
> Ländern in Österreich, die Armut bekämpfen müssen. Es
> darf nicht sein, dass die Gesellschaft so stark gespalten
> ist. Jeder solle

- ... sollte ..

> dieselben Chancen erhalten und nur
> miteinander können wir alles erreichen.

- (fast!)

> Daher bin ich für
> das bedingungslose Grundeinkommen eines jeden
> Staatsbürger. Dadurch soll jeder berechtigt sein, ein
> menschenwürdiges Leben zu führen.
>  
>  



Anmerkungen:

Die Armutsdefinition bereitet eine große Schwierigkeit. Wann ist man arm?
Jemand, der im Vergleich zu den wirklich Armen in Südamerika, Afrika, Indien wie ein König lebt, wird in Österreich oder Deutschland für arm gehalten, weil er die teuren, schönen, meist ziemlich überflüssigen Waren, die in unserer Werbung angepriesen werden, nicht kaufen kann und weil er sich viele Dinge nicht leisten kann, die in unserer Gesellschaft als besonders spaß- und genussbringend gelten.

Gestatte mir, in diesem Zusammenhang auf eine Form der Kinderarmut hinzuweisen, die mit dem Einkommen der Eltern nichts zu tun hat und die unvergleichlich schlimmer ist als die materielle Form. Nicht diejenigen Kinder sind arm, die nur billige Sportschuhe bekommen, nur billige T-Shirts, nur billige Jeans, sondern diejenigen, die ihren Vater oder ihre Mutter verloren haben, weil die Eltern sich scheiden ließen. Adidas-Schuhe und teure Kleidung sind da kein Ersatz! Nicht diejenigen Kinder sind arm, die kein teures und modisches Spielzeug bekommen, sondern diejenigen, die von ihren Eltern vernachlässigt werden und zum Ausgleich dafür mit Konsumgütern überhäuft werden. Nicht diejenigen Kinder sind arm, deren Eltern sich nur eine kleine Wohnung in schlechter Lage leisten können und einen billigen Gebrauchtwagen und nur  einen ganz bescheidenen Urlaub im eigenen Land, sondern diejenigen, die ohne Orientierung, ohne elterliches Vorbild aufwachsen und das Gewaltprogramm unseres Fernsehens als wichtigsten Ethiklehrer haben.


Zur sozialen Gerechtigkeit solltest du noch näher eingehen.

Anregungen können dir diese Beiträge geben:

"Für soziale Gerechtigkeit braucht es mehr als bloß Chancengerechtigkeit. Teilhabe an Bildung und Gesellschaft muss man sich heute finanziell leisten können. Daher brauchen wir eine Verteilungsgerechtigkeit, die an die Ärmsten denkt und die Hyperreichen stärker in die Verantwortung nimmt."


"Der Begriff soziale Gerechtigkeit wird heute benutzt, um die Reichen zu bestrafen und ihnen ihr rechtmäßiges Eigentum wegzunehmen. Dabei sind es gerade die Großverdiener, die die Lebensstandards erhöhen und Wirtschaft ankurbeln und somit für mehr Gerechtigkeit sorgen."

Quelle:
https://causa.tagesspiegel.de/politik/was-ist-soziale-gerechtigkeit


Viele Grüße
Josef


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